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"the HPWstrings" again!

Am 16. Juni 2013 war es wieder so weit: "The HPW Strings" luden in das ganz be­son­de­re Ambiente des "ORGELBAUERHAUSES" in Eisenstadt zu einem Sommerkonzert. Das romantische und einladende Haus widerspiegelte sowohl die Stimmung der Zu­hör­er als auch die der Musiker. Und das Publikum wurde nicht enttäuscht! Das Pro­gramm war wohl durchdacht - es spannte einen lückenlosen Bogen über die wichtigsten musikgeschichtlichen Epochen - und die Solisten begeisterten!

Othmar Müller
Musikal. Leiter & Dirigent Othmar Müller

Othmar Müller, der musikalische Lei­ter und Dirigent von "the HPWstrings" hat durch seine un­nach­ahm­lich char­man­te und humorvolle Mo­de­ra­tion dem Pu­bli­kum al­le Stücke er­folg­reich näher gebracht.

G. F. Händels "Einzug der Königin von Saba" war genau der richtige stimmungsvoll-flotte Auftakt, um die Zuhörer auf weiteres einzustimmen.

Bereits beim nächsten Stück, nämlich Henry Purcells "One Charming Night" aus der Oper "The Fairy Queen" konnte Othmar Müller beweisen, dass er nicht nur ein einfühlsamer Dirigent, sondern ein genauso guter "Arrangeur" ist, denn er war mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Um die klangliche Besonderheit der im Orchester vertretenen Viola da Gamba gebührend herauszustreichen, schrieb er für dieses und einige weitere Vortagsstücke kurzerhand eine eigene Stimme für die Gambe.

Cellosolistin Renata Musa Wieschhoff
Cellosolistin Renata Musa Wieschhoff

Weiter ging es im Programm mit einem hinreißenden Cellosolo von Renata Musa Wieschhoff, die dem Publikum im 2. Satz von J. Haydns Symphonie Nr. 13, Hob. I:13 bewies, wie sehr der Klang eines Cellos alle Herzen rühren kann.

Bei Ottorino Respighi, einem Kom­po­nis­ten der Jahrhundertwende, und seinen "Antique Danze ed Arie" wurde der Bogen von mittelalterlicher Musik zur Moderne ganz eindeutig, vereinte er doch Elemente aus beiden Epochen auf harmonische Art und Weise.

Mit dem nächsten Programmpunkt, dem 2. Satz aus W. A. Mozarts Kla­ri­net­ten­quin­tett, KV 581, zeigte der Solist Michael Peschka, wie eine Klarinette klingen soll. Es war ergreifend!

Romantisch-tänzerisch ging es mit dem wohl berühmtesten Walzer (op. 34, Nr.1) Antonin Dvoraks weiter. Obwohl die Musik durchaus verführerisch zum Tanzen animierte, musste man leider vom "ALLES WALZER" aus Platzgründen absehen, da der Konzertsaal bis auf den letzten Platz besetzt war.

Teufelsgeiger Daniel Guillen
"Teufelsgeiger" Daniel Guillen

Dem Motto von "the HPWstrings" ent­sprech­end, jungen Top-Solisten Ge­legenheit zu öffentlichen Auf­trit­ten zu geben, wurde einer der be­kannt­es­ten "Csardas" schlecht­hin, näm­lich der von Vittorio Monti, ge­spielt. Daniel Guillen, der 16-jährige Ei­sen­städ­ter "Teufelsgeiger", bewies allen, wie viel Feuer er im Blut hat und wie schnell seine Finger spielen können. Das Publikum war von dem jungen Virtuosen hingerissen!

Der Abschluss des Konzertabends, nämlich J. Haydns "Choral St. Antonii" war gleichermaßen ein Versprechen, dass es bald wieder einen musikalischen Auftritt von "the HPWstrings" geben wird.

Nach dem Konzert lud der Sponsor des Orchesters, Richard WERTITSCH, zu bur­genländischem Wein in die Räumlichkeiten und in den historischen Garten des "ORGELBAUERHAUSES".

Man darf sich nun auf das nächste Konzert freuen!